Wer wird Millionär? ist zurück – und die Million wartet

wer wird millionär?

Ein Kandidat sitzt auf dem Stuhl, Günther Jauch schaut über seine Karten, vier Antworten erscheinen auf dem Bildschirm. Eigentlich passiert bei “Wer wird Millionär?” seit Jahren immer wieder dasselbe. Und trotzdem kann man plötzlich zehn Minuten lang darüber diskutieren, ob irgendein scheinbar völlig normales Wort nun mit einem oder zwei Buchstaben geschrieben wird.

Genau darin liegt vermutlich das Geheimnis der Sendung.

Am Montag, 31. August 2026, läuft wieder eine reguläre Ausgabe von “Wer wird Millionär?” bei RTL. Beginn ist um 20:15 Uhr. Parallel kann die Show im RTL-Livestream verfolgt werden. Die aktuelle Folge steht für Streaming-Nutzer sogar bereits vor der linearen TV-Ausstrahlung bereit.

Nach der Sommerpause sitzen damit wieder Kandidatinnen und Kandidaten vor Günther Jauch und versuchen, aus 15 Fragen eine Million Euro zu machen.

Leichter gesagt als getan.

Wer zu Hause auf dem Sofa miträt, kennt dieses merkwürdige Phänomen wahrscheinlich: Die Antwort auf eine 125.000-Euro-Frage scheint völlig logisch. Dann kommt eine vermeintlich harmlose Frage über Rechtschreibung, Lebensmittel oder einen deutschen Alltagsbegriff – und plötzlich ist alles weg.

Das passiert nicht nur den Zuschauern. Genau diese Momente gehören seit 1999 zum Reiz der Sendung.

Wer wird Millionär? 2026 auf einen Blick

FrageAktueller Stand
ModeratorGünther Jauch
SenderRTL
Start der deutschen Ausgabe3. September 1999
Nächste reguläre TV-Ausgabe31. August 2026
Beginn20:15 Uhr
Maximalgewinn regulär1.000.000 Euro
Anzahl der regulären Fragen15
Antwortmöglichkeiten pro Frage4
StreamingRTL+
Aktuelle SpecialsUnter anderem Zocker-Specials und weitere Sonderausgaben

Was passiert in der neuen Ausgabe am 31. August?

Die reguläre Ausgabe am 31. August bringt neue Kandidaten auf den berühmten Ratestuhl. Wer RTL+ nutzt, kann die Sendung bereits vor der TV-Ausstrahlung sehen. Deshalb sind inzwischen auch erste kuriose Szenen aus der neuen Runde bekannt.

Eine Kandidatin namens Tabea sorgt beispielsweise schon vor ihrem eigentlichen Quiz für Chaos im Studio. Sie erzählt Jauch, dass sie versehentlich eine Leiste beschädigt habe. Der Moderator schaut sich den Schaden persönlich an – und wenige Augenblicke später hält auch er Teile der Studiokulisse in der Hand.

Das klingt nebensächlich. Und genau solche Nebensächlichkeiten sind bei “Wer wird Millionär?” oft erstaunlich unterhaltsam.

Ein anderer Kandidat namens Axel bringt eine noch ungewöhnlichere Geschichte mit. Der 57-Jährige sammelt medizinische Erinnerungsstücke aus seinem eigenen Körper beziehungsweise aus früheren Operationen. Alte Schrauben aus seinem Bein trägt er sogar als Schmuck.

Günther Jauch hat in mehr als zweieinhalb Jahrzehnten wirklich viel gehört. Aber selbst er findet offenbar noch Kandidaten, bei denen ihm kurz die Worte fehlen.

Was bei der neuen Folge besonders auffällt: Nach all den Jahren muss die Sendung gar keine spektakulären neuen Regeln erfinden. Die Menschen auf dem Ratestuhl liefern meistens genug Material.

Was macht Wer wird Millionär? eigentlich so besonders?

Quizshows gibt es viele. Manche sind schneller, lauter oder technisch wesentlich aufwendiger.

“Wer wird Millionär?” funktioniert dagegen fast altmodisch.

Zwei Menschen sitzen sich gegenüber.

Einer stellt Fragen.

Der andere versucht, nicht komplett die Nerven zu verlieren.

Mehr braucht es erstaunlicherweise nicht.

Der Kandidat muss aus vier Antworten eine auswählen. Ist sie richtig, steigt die Gewinnsumme. Ist sie falsch, kann ein großer Teil des bereits erspielten Geldes verloren gehen.

Und irgendwann verändert sich die Stimmung.

Bei 100 Euro wird noch gelacht. Bei 500 Euro erzählt man vielleicht eine kleine Geschichte aus dem Urlaub. Sobald aber 64.000 oder 125.000 Euro auf dem Bildschirm stehen, kann selbst ein einziges unscheinbares “Sind Sie sicher?” von Jauch plötzlich bedrohlich wirken.

Die 15 Fragen bis zur Million

Eine klassische Runde besteht aus einer Auswahlfrage und anschließend 15 Fragen auf dem eigentlichen Ratestuhl.

Die Geldbeträge steigen dabei Schritt für Schritt. Gleichzeitig werden die Fragen im Normalfall schwieriger.

StufeGewinnWas sich meistens verändert
150 EuroLockerer Einstieg
5500 EuroErste wichtige Sicherheitsstufe
6-91.000 bis 8.000 EuroFragen werden spürbar kniffliger
1016.000 EuroIn der klassischen Variante mögliche zusätzliche Sicherheitsstufe
1132.000 EuroJetzt wird ein Fehler richtig teuer
1264.000 EuroHäufig beginnt hier das große Rechnen
13125.000 EuroEin Ausstieg wird plötzlich sehr attraktiv
14500.000 EuroNur noch eine Frage bis zur Million
151.000.000 EuroDie Millionenfrage

Der interessante Punkt ist nicht nur das Wissen.

Es geht um Risiko.

Wer bei 125.000 Euro weiterspielt, versucht nicht einfach, eine weitere Quizfrage zu lösen. Plötzlich steht eine Summe auf dem Spiel, mit der man eine Wohnung anzahlen, jahrelang reisen oder sein gesamtes finanzielles Polster verändern könnte.

Und dann fragt Jauch vielleicht nach einer Europalette.

Willkommen bei “Wer wird Millionär?”.

Welche Joker gibt es?

Die Joker gehören inzwischen genauso zur Sendung wie die blaue Studiobeleuchtung und Günther Jauchs berühmtes Pokerface.

In einer klassischen Spielrunde stehen je nach gewählter Variante drei oder vier Hilfen zur Verfügung.

  • Beim 50:50-Joker werden zwei falsche Antworten entfernt.
  • Beim Publikumsjoker stimmt das Studiopublikum über die vier Möglichkeiten ab.
  • Beim Telefonjoker darf der Kandidat eine vorher bestimmte Person anrufen.
  • In der Risikovariante kommt der Zusatzjoker hinzu, bei dem jemand aus dem Publikum persönlich helfen kann.

Ein Joker klingt nach Sicherheit. Ist er aber nicht.

Das Publikum kann falsch liegen. Ein Telefonjoker kann sich sehr überzeugend irren. Und wenn nach dem 50:50-Joker genau die beiden Antworten übrig bleiben, zwischen denen man ohnehin geschwankt hat, hat man zwar mathematisch bessere Chancen – aber nicht unbedingt bessere Nerven.

Normal oder Risiko? Diese Entscheidung verändert das Spiel

Bei der klassischen Variante geht es nicht nur darum, wann ein Joker eingesetzt wird. Schon vorher kann eine strategische Entscheidung wichtig werden.

In der Standardvariante gibt es die zusätzliche Sicherheitsstufe bei 16.000 Euro.

Das bedeutet: Wer diese Marke erreicht und später eine Frage falsch beantwortet, kann auf dieses Sicherheitsniveau zurückfallen.

Bei der Risikovariante verzichtet man auf diese zusätzliche Absicherung und bekommt dafür den vierten Joker.

Das klingt zunächst nach einem kleinen Unterschied.

Auf dem Ratestuhl kann daraus ein ziemlich unangenehmes Rechenproblem werden.

Was ist mehr wert? Eine weitere Person, die vielleicht die entscheidende Antwort kennt? Oder die Gewissheit, einen fünfstelligen Betrag nicht mehr verlieren zu können?

Es gibt keine Antwort, die für jeden Kandidaten richtig ist.

Und genau deshalb funktioniert die Entscheidung.

2026 gab es endlich wieder eine Millionenfrage

Eine der spannendsten WWM-Geschichten dieses Jahres lieferte Tom Wollnik.

Der Softwareentwickler spielte sich im April 2026 bis zur 500.000-Euro-Frage und riskierte dabei enorm viel. Bei einer falschen Antwort hätte sein Gewinn drastisch schrumpfen können.

Er lag richtig.

Damit erreichte er die Millionenfrage – ein Moment, den die Sendung inzwischen keineswegs jeden Monat erlebt.

Die letzte Frage drehte sich um Euromünzen. Wollnik musste entscheiden, von welcher Münze laut den zugrunde gelegten Daten Anfang 2026 die wenigsten Exemplare im Umlauf waren.

Vier Möglichkeiten. Eine Million Euro.

Und kein Grund, plötzlich besonders mutig zu werden.

Wollnik entschied sich gegen das Risiko und stieg mit 500.000 Euro aus.

Das ist vielleicht eine der interessantesten Situationen überhaupt: Auf dem Papier ist die Million so nah. Praktisch muss man dafür eine halbe Million Euro aufs Spiel setzen.

Vom Sofa aus klingt “Ich hätte gespielt” erstaunlich leicht.

Der erste Millionär schrieb schon 2000 TV-Geschichte

Die deutsche Ausgabe startete am 3. September 1999. Schon etwas mehr als ein Jahr später gab es den ersten ganz großen Gewinner.

Am 2. Dezember 2000 beantwortete Eckhard Freise die letzte Frage richtig.

Gefragt wurde, mit wem Edmund Hillary 1953 den Gipfel des Mount Everest erreicht hatte.

Die richtige Antwort war Tenzing Norgay.

Freise wusste es und gewann damals noch eine Million Deutsche Mark.

Heute wirkt die Szene fast wie ein Stück Fernsehgeschichte. Keine sozialen Netzwerke voller Sofort-Reaktionen, kein Clip schon Sekunden später überall auf dem Smartphone. Millionen von Menschen sahen einfach im Fernsehen zu, wie ein Kandidat tatsächlich bis zum Ende kam.

Der Kern des Formats ist seitdem erstaunlich ähnlich geblieben.

Warum hat seit 1999 niemand das Grundprinzip kaputtgemacht?

Weil das Grundprinzip ziemlich clever ist.

Die Fragen liefern Wissen. Das Geld liefert Spannung. Die vier Antworten erzeugen Zweifel.

Aber der wichtigste Teil sitzt wahrscheinlich zwischen Moderator und Kandidat.

Günther Jauch liest eben nicht einfach 15 Fragen vor.

Er redet.

Er fragt nach.

Er lässt Pausen entstehen.

Und manchmal reicht eine hochgezogene Augenbraue, damit jemand eine Antwort, von der er vor zehn Sekunden noch vollkommen überzeugt war, plötzlich für völligen Unsinn hält.

Man weiß dabei nie genau, ob Jauch selbst die Lösung kennt.

Das macht es noch schlimmer.

Das Zocker-Special dreht die bekannten Regeln um

Neben den normalen Folgen lebt die Sendung inzwischen stark von Specials.

Im Mai 2026 lief beispielsweise wieder das große Zocker-Special. Dort steigt der mögliche Hauptgewinn auf zwei Millionen Euro.

Dafür wird das Spiel deutlich härter.

Die Kandidaten müssen zunächst neun Fragen ohne Joker überstehen. Erst danach stehen ihnen die Hilfen zur Verfügung.

Das Prinzip passt perfekt zum Namen: Wer gewinnen will, muss zocken.

In der Ausgabe vom Mai schaffte Johannes Groß mit 125.000 Euro den höchsten Gewinn des Abends. Andere Kandidaten nahmen unter anderem 64.000 beziehungsweise 32.000 Euro mit, während manche beim Versuch, weiterzukommen, wesentlich tiefer zurückfielen.

Bei solchen Sonderausgaben merkt man, wie gut sich das ursprüngliche Konzept verändern lässt, ohne dass die Sendung danach plötzlich wie eine völlig andere Show aussieht.

91 Jahre und plötzlich auf dem Ratestuhl

2026 gab es noch einen anderen besonderen WWM-Moment.

Im Osterspecial saß Reiner Spänkuch im Publikum. Seine Familie hatte ihn heimlich angemeldet.

Dann wurde er tatsächlich als Kandidat ausgewählt.

Mit 91 Jahren wurde er zum ältesten Kandidaten in der Geschichte der deutschen Sendung.

Diese Geschichte zeigt ziemlich gut, warum das Format nach so vielen Jahren immer wieder Gesprächsstoff liefert.

Die eigentliche Quizrunde ist nur die Hälfte.

Die andere Hälfte sind die Menschen.

Ein Student kann neben einer Rentnerin sitzen. Ein Arzt scheitert an einer simplen Popkulturfrage. Jemand mit abgeschlossenem Studium braucht bei 300 Euro plötzlich den Publikumsjoker.

Wissen ist eben seltsam verteilt.

Warum leichte Fragen manchmal gefährlicher wirken

Eine 500.000-Euro-Frage darf schwer sein. Damit rechnet jeder.

Problematisch wird es, wenn eine 300-Euro-Frage aussieht, als müsste man sie eigentlich kennen.

Dann passiert etwas Psychologisches.

Der Kandidat denkt nicht mehr nur über die Antwort nach. Er denkt zusätzlich darüber nach, wie peinlich es wäre, die Frage nicht zu wissen.

Plötzlich wird aus einem kleinen Wissensproblem ein großes Kopfproblem.

Genau deshalb entstehen bei WWM immer wieder Szenen, in denen das Publikum über eine sehr frühe Frage diskutiert, während spätere Wissensbrocken scheinbar mühelos beantwortet werden.

Die Kategorien wechseln außerdem ständig.

Geschichte kann auf Fußball folgen. Danach kommt Grammatik. Dann vielleicht Biologie, Fernsehen oder ein Produkt aus dem Supermarkt, das man seit zwanzig Jahren kauft, ohne jemals den Namen richtig gelesen zu haben.

Was sollte ein guter Kandidat eigentlich können?

Natürlich braucht man Allgemeinwissen.

Aber nur Fakten auswendig zu lernen reicht kaum.

Wer weit kommen möchte, braucht zusätzlich Ruhe, ein Gefühl für Wahrscheinlichkeiten und ein bisschen Selbstkenntnis.

  • Breites Allgemeinwissen hilft mehr als extremes Spezialwissen in nur einem Gebiet.
  • Joker sollten nicht nur nach Geldstufe, sondern nach eigener Unsicherheit eingesetzt werden.
  • Ein Telefonjoker sollte wirklich etwas vom vorgesehenen Themengebiet verstehen.
  • Bei hohen Summen sollte man vorher wissen, welches Risiko man persönlich akzeptieren würde.
  • Und man sollte sich nicht von Günther Jauchs Gesichtsausdruck verrückt machen lassen.

Der letzte Punkt dürfte der schwierigste sein.

Kann man für Wer wird Millionär? trainieren?

Ja, zumindest teilweise.

RTL bietet originale Fragen aus früheren Sendungen zum Nachspielen an. Auch Auswahlfragen können trainiert werden.

Das ist gar nicht so sinnlos, wie es zuerst klingt.

Bei der Auswahlfrage geht es nicht nur um Wissen. Vier Begriffe müssen möglichst schnell in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Wer die Lösung kennt, aber lange mit dem Eingabesystem kämpft, sitzt trotzdem nicht bei Jauch.

Auch alte Frageleitern zeigen ziemlich schnell die eigenen Schwachstellen.

Manche Menschen kennen jede Hauptstadt, scheitern aber zuverlässig an Musik. Andere wissen alles über Fußball und Autos, geraten bei Märchen oder Chemie ins Schwimmen.

Nach ein paar Runden erkennt man das Muster.

Warum der Telefonjoker gefährlicher ist, als er klingt

Der Telefonjoker gehört zu den schönsten Fallen der Sendung.

Der Kandidat ruft jemanden an, weil diese Person als Experte gilt. Schon dadurch entsteht Vertrauen.

Dann sagt der Joker mit fester Stimme: “Ganz sicher Antwort C.”

Und was macht man jetzt?

Ignorieren?

Wenn die eigene Idee Antwort B war, entsteht in ungefähr 20 Sekunden ein komplettes persönliches Drama.

Besonders unangenehm wird es, wenn der Joker die Antwort nicht weiß, aber trotzdem rät.

Ein ehrliches “Keine Ahnung” kann dann wesentlich wertvoller sein als eine selbstbewusst ausgesprochene falsche Lösung.

Warum schauen Menschen noch lineares Fernsehen für WWM?

Viele Serien werden heute irgendwann gestreamt. Eine Folge am Dienstag, zwei am Wochenende – ganz egal.

Bei einem Quiz funktioniert gemeinsames Fernsehen etwas anders.

Man möchte mitraten, bevor jemand die Antwort verrät.

Man diskutiert mit dem Partner auf dem Sofa. Einer sagt A, der andere C. Dann versucht plötzlich jeder zu erklären, warum seine Antwort schon immer offensichtlich richtig war.

Und genau dieser kleine Wettbewerb funktioniert live besonders gut.

Natürlich kann man “Wer wird Millionär?” auch über RTL+ ansehen. Reguläre Folgen werden dort inzwischen sogar vorab angeboten.

Aber das Grundgefühl bleibt dasselbe: erst selbst antworten, dann schauen, was passiert.

Welche Specials gehören inzwischen zu Wer wird Millionär?

Das normale Spiel um eine Million bleibt der Kern. Daneben hat RTL über die Jahre zahlreiche Sonderausgaben entwickelt.

  • Beim Zocker-Special steigt das Risiko und es können bis zu zwei Millionen Euro gewonnen werden.
  • Prominenten-Specials bringen bekannte Gäste auf den Ratestuhl, deren Gewinne üblicherweise einem guten Zweck zugutekommen.
  • Jubiläumsausgaben greifen bekannte Kandidaten und besondere Momente aus der langen Geschichte der Sendung auf.
  • Weitere Themen-Specials verändern Auswahl, Joker oder Rahmen der Sendung, ohne das eigentliche Frage-Antwort-Prinzip aufzugeben.

Das ist vermutlich die richtige Mischung.

Genug Neues, damit nicht jede Ausgabe identisch wirkt. Aber nicht so viel Neues, dass man eine Bedienungsanleitung braucht.

FAQ zu Wer wird Millionär?

Wann läuft Wer wird Millionär? wieder im Fernsehen?

Die nächste reguläre Ausgabe läuft am Montag, 31. August 2026, um 20:15 Uhr bei RTL. Parallel ist die Sendung über den RTL-Livestream verfügbar.

Wer moderiert Wer wird Millionär? 2026?

Günther Jauch moderiert die deutsche Ausgabe weiterhin. Er steht bereits seit dem Start der Sendung im September 1999 vor beziehungsweise neben dem berühmten Ratestuhl.

Wie viele Fragen muss man für eine Million beantworten?

Im klassischen Spiel müssen 15 Fragen richtig beantwortet werden. Jede Frage bietet vier Antwortmöglichkeiten. Zusätzlich entscheidet eine Auswahlrunde darüber, wer überhaupt auf dem Ratestuhl Platz nehmen darf.

Welche Joker gibt es bei Wer wird Millionär?

Zu den klassischen Hilfen gehören der 50:50-Joker, der Publikumsjoker und der Telefonjoker. In der Risikovariante steht zusätzlich ein vierter Joker aus dem Publikum zur Verfügung.

Wer hat 2026 bei Wer wird Millionär? besonders viel gewonnen?

Tom Wollnik sorgte im April für einen der auffälligsten Auftritte des Jahres. Er erreichte die Millionenfrage, entschied sich dort gegen weiteres Risiko und nahm 500.000 Euro mit nach Hause.

Kann man Wer wird Millionär? vor der TV-Ausstrahlung sehen?

Reguläre Folgen werden bei RTL+ teilweise bereits vor der linearen Ausstrahlung angeboten. Die Ausgabe vom 31. August 2026 ist dort beispielsweise schon vor ihrem RTL-Termin verfügbar.

Seit wann gibt es Wer wird Millionär? in Deutschland?

Die erste deutsche Ausgabe wurde am 3. September 1999 ausgestrahlt. Günther Jauch moderiert das Format seit dem Start.

Fazit: Eine einfache Frage kann immer noch einen ganzen Abend tragen

“Wer wird Millionär?” ist eigentlich ein Gegenbeweis zu der Idee, dass Fernsehen ständig schneller, größer und lauter werden muss.

Das Konzept ist nach mehr als einem Vierteljahrhundert immer noch erstaunlich simpel.

Vier Antworten.

Ein Kandidat.

Ein Moderator.

Und die Frage: “Ist das Ihre endgültige Antwort?”

Am 31. August 2026 geht dieses Spiel weiter. Um 20:15 Uhr startet bei RTL die nächste reguläre Ausgabe. Wer nicht warten möchte, kann die Folge bereits über RTL+ ansehen.

Auch 2026 liefert die Show genug Geschichten.

Tom Wollnik spielte sich bis zur Millionenfrage und nahm lieber sichere 500.000 Euro. Im Zocker-Special ging es um zwei Millionen. Beim Osterspecial wurde ein 91-jähriger Zuschauer zum ältesten Kandidaten der WWM-Geschichte.

Und nach der Sommerpause reicht schon eine beschädigte Studiokalisse, damit Günther Jauch selbst plötzlich Teile seines Arbeitsplatzes in der Hand hält.

Das klingt alles nicht nach einer Sendung, die ihr Grundprinzip dringend neu erfinden müsste.

Vielleicht ist genau das der Punkt.

Bei “Wer wird Millionär?” weiß man, wie der Abend funktioniert – aber nie, was auf dem Stuhl passiert.

Ein Kandidat kann an einer vermeintlich leichten Frage scheitern. Ein anderer beantwortet Fragen für sechsstellige Summen fast beiläufig. Ein Telefonjoker rettet den Abend oder macht alles noch schlimmer.

Und zu Hause sitzt man trotzdem überzeugt auf dem Sofa und denkt: Das hätte ich gewusst.

Bis die nächste Frage kommt.

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